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Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehren

Am vorletzten Septemberwochenende hieß es wieder für die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Künzell: „Einmal wie die Vorbilder der Berufsfeuerwehr sein!“ Dazu trafen sich die jungen Brandschützer in ihren Feuerwehrhäusern und simulierten jetzt bereits zum zehnten Mal den Alltag einer Feuerwache.

 

 

Aufgeteilt auf die Stützpunkte Künzell-Bachrain, Dietershausen, Dirlos, Engelhelms und Keulos bereiteten sich die 49 Teilnehmer im Alter von 10 bis 17 Jahren darauf vor, dass eine „Alarmierung“ ihren Tagesplan gründlich durcheinanderbringen könnte. Um auf alles vorbereitet zu sein, hieß es daher zunächst einmal, Ausrüstung und Fahrzeuge kontrollieren sowie die Ausrückeordnung und Fahrzeugeinteilung besprechen. Danach wurde sich bei der „Leitstelle Künzell“ einsatzbereit gemeldet.

Die „Leitstelle Künzell“ war dabei das Zentrum des Wochenendes, denn von hier aus wurde der Hausalarm in den Feuerwehrhäusern, bzw. die SMS-Alarmierung gesteuert und so zu „Einsätzen“ alarmiert. Außerdem liefen hier alle Funkgespräche zusammen, die zu einer gründlichen Einsatzdokumentation führten.

Schließlich ließ auch der erste Einsatz nicht lange auf sich warten: „F1 PKW – Fahrzeugbrand“. Während die ersten Wachabteilungen zum Einsatz eilten, wurden die anderen zu einem Wohnungsbrand und einem Verkehrsunfall alarmiert. In den nächsten 24 Stunden mussten so 26 Szenarien abgearbeitet werden. Kleinere Einsätze wie ein Mülltonnenbrand oder eine Ölspur absolvierten die Ortsteile alleine. Bei größeren „Schadenslagen“ wie Bränden oder Verkehrsunfällen wurden dann aber wie in der Realität weitere Nachbarwehren mitalarmiert.  

Das Mittagessen fand gemeinsam in der Fahrzeughalle im Feuerwehrhaus Künzell-Bachrain statt. Dazu konnte dann auch der 1. Beigeordnete Rainer Kremer, der 1. stellv. Gemeindebrandinspektor Tobias Fraatz und der 2. stellv. Gemeindebrandinspektor Florian Heil begrüßt werden, die sich auch im Laufe des Tages ein Bild von den „Einsätzen“ der Jugendfeuerwehren machten.

Sie freuten sich, dass so viele Jugendliche ihr Wochenende bei der Feuerwehr verbringen. Beim Blick auf die noch zu erwartenden Alarmierungen stellten sie fest, dass der Berufsfeuerwehrtag auch in diesem Jahr wieder das gesamte Leistungsspektrum der Feuerwehr widerspiegelt, dafür dankten sie den Ausrichtern und wünschten allen Teilnehmern viel Spaß in den nächsten Stunden. Gleichzeitig appellierten sie an die Teilnehmer später aktive Feuerwehrleute in der  Einsatzabteilung zu werden.

Zu den dann folgenden Alarmierungen gehörten unter anderem eine ausgelöste Brandmeldeanlage, eingeklemmte Person unter einem Strohballen, brennender Abfallcontainer, Ölspur, Flächenbrand, Gefahrgutaustritt, Tierrettung und viele Zimmer- oder Garagenbrände. Bei der Spedition Dröder führten alle Teilnehmer eine gemeinsame Großübung durch und demonstrierten den Zuschauern dabei eindrucksvoll ihr Können.

Die Zeit zwischen den Einsätzen wurde genutzt, um gemeinsam zu spielen, das Essen vorzubereiten, sich in Theorie und Taktik zu schulen oder einfach mal auszuruhen, denn so ein Tag als Feuerwehrmann/-frau ist ganz schön anstrengend.

„Auch in diesem Jahr haben die Jugendwarte aus der Großgemeinde Künzell wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Die positiven Rückmeldungen unserer Jugendlichen bestätigen, dass unser Konzept aufgeht und sehr gut ankommt. Denn neben der Förderung von Kameradschaft und Teamgeist soll der Berufsfeuerwehrtag vor allem eines: Jede Menge Spaß machen!“ berichtete der stellvertretende Gemeindejugendfeuerwehrwart Nico Volknant. Er bedankte sich besonders bei den 21 Betreuern, welche die Jugendlichen bei ihren „Einsätzen“ begleitet und die verschiedenen Szenarien vorbereitet haben.

 

Am Sonntagmorgen ging der Berufsfeuerwehrtag nach 24 ereignisreichen Stunden, unterbrochen durch die verschiedensten Einsätze, zu Ende. Erschöpft, aber glücklich über dieses Wochenende freuen sich daher alle auf eine Wiederholung des Berufsfeuerwehrtages im nächsten Jahr.